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Cannabis in Europa – Das sagt der Gesetzgeber

Hasch 300x251 Cannabis in Europa   Das sagt der GesetzgeberCannabis ist das Ausgangsprodukt für die Herstellung verschiedener Drogen. Die Cannabis-Pflanzen verlangen besondere Bedingungen für den Anbau, sie benötigen bestimmte Licht-, Boden- und Temperaturverhältnisse. Immer wieder sind in den letzten Jahren Anbauer und Händler von Cannabis aufgeflogen und bestraft worden, da sie illegal, teilweise in Wohnungen, Cannabis-Pflanzen gezüchtet haben. Der Anbau von Cannabis ist nicht generell strafbar, denn es kommt auf das Land an, ebenso darf man geringe Mengen an Drogen für den Eigenbedarf nutzen.

Was in Deutschland erlaubt ist

In Deutschland fällt Cannabis unter das Betäubungsmittelgesetz. Der Anbau von Cannabis-Pflanzen sowie die Herstellung, die Vermarktung und der Besitz von Drogen sind strafbar bzw. genehmigungspflichtig. Allerdings gilt Cannabis nicht immer nur als Droge, denn es wird für medizinische Produkte verwendet. Cannabis gilt als eine Faserhanf-Sorte, die über einen niedrigen THC-Gehalt verfügt. Vor allem die Niederlande führen Cannabis ein, um daraus Medikamente herzustellen, daher gilt Cannabis für die Herstellung von Medikamenten in Deutschland als verkehrsfähig; die Medikamente, die aus Cannabis hergestellt werden, sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Der Anbau und der Verkauf von Cannabis sind in Deutschland verboten, wenn man diese Hanfpflanze als Droge handeln will. Allerdings sind der Besitz von Cannabis-Pflanzen und die daraus resultierende Produktion geringer Mengen von Drogen nicht verboten, wenn man sie nur für den Eigenbedarf verwenden will. Die Mengen, die man besitzen darf, sind gesetzlich festgeschrieben. Dabei geht es nicht um das Gewicht oder den Anteil von Cannabis, denn entscheidend ist der Wirkstoffanteil, der in Deutschland noch bei 7,5 Gramm legal ist.

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Das gilt in anderen Ländern

Grundsätzlich gelten in den Niederlanden andere Regelungen, wenn es um Drogen, vor allem um Cannabis, geht. Cannabis ist in den Niederlanden grundsätzlich illegal, doch darf man für den Eigenbedarf Mengen bis zu 5 Gramm besitzen, um nicht bestraft zu werden. In den Niederlanden gibt es Coffeeshops, in denen nicht nur Kaffee getrunken und gekauft wird, wie es der Name vermuten lässt, denn dort können Drogen völlig legal gehandelt werden. Viele Cannabis-Produkte werden in den Niederlanden illegal gehandelt, das stellt in der Politik ein großes Problem dar. Ein weiteres Problem ist der Drogentourismus, denn aufgrund des ziemlich lockeren Umgangs mit Cannabis fahren viele Drogenkonsumenten in die Niederlande, um sich die Drogen zu besorgen.Weed 300x260 Cannabis in Europa   Das sagt der Gesetzgeber

Auch in Österreich gelten für den Anbau und für den Besitz von Cannabis bestimmte Regelungen. Cannabis gilt als Suchtgift nach dem Einheitsabkommen über Betäubungsmittel. Derjenige, der Cannabis besitzt, anbaut oder erzeugt, kann strafrechtlich verfolgt werden; sogar der Konsum von Cannabis kann in der Praxis strafbar sein. Für den Eigenbedarf gilt eine geringe Menge von 20 Gramm an Wirkstoffmasse noch als legal.

In der Schweiz ist der Besitz von Cannabis illegal, doch in den 1990er Jahren wurde in verschiedenen Kantonen der Verkauf von Drogen in den sogenannten Duftsäckchen toleriert. Allerdings überwog der Anteil von Läden mit Drogenprodukten teilweise dem Anteil von Konditoreien, was schnell zu Schutzgelderpressungen und Überfällen führte. Gegenwärtig ist der Besitz von Drogen für den Eigenbedarf erlaubt, denn schließlich konsumiert in der Schweiz heute ungefähr jede fünfte Person Drogen.

In anderen europäischen Ländern, beispielsweise in Portugal oder in Italien, gelten ähnliche Regelungen, der Besitz geringer Mengen für den Eigenbedarf ist nicht strafbar.

Bei Suchtprobleme wenden Sie sich an:
Udopea Headshop & Growshop
http://www.suchtmittel.de/seite/interaktiv/suchtberatung/

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