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Agrarmarkt in Europa

euflagge 300x200 Agrarmarkt in EuropaUm den Agrarmarkt in Europa zu stabilisieren, wurde es nötig eine gemeinsame Agrarpolitik in der Europäischen Gemeinschaft zu betreiben.
So konnten Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt werden.
Dafür war eine Reform der Agrarpolitik in der Europäischen Gemeinschaft notwendig. Durch sie konnten die Verpflichtungen der World Trade Organisation umgesetzt werden.
Auch wurden viele staatliche Maßnahmen in den nationalen Agrarmärkten abgeschafft. Dadurch ergeben sich viele Vorteile für die Umwelt aber auch den Konsumenten.
In der Verordnung der Europäischen Union über eine Zusammenarbeit der europäischen Agrarmärkte (GMO) sind alle wichtigsten Regelungen verankert.

Vermarktungsnormen und Handelsklassen
Um den internationalen Handel transparenter und einfacher zu gestalten, wurden auf dem Agrarmarkt Europa einige landwirtschaftliche Erzeugnisse standardisiert.
So hat die Europäische Union für bestimmte Produkte Handelsklassen oder auch Vermarktungsnormen festgelegt. Dass diese Vorschriften eingehalten werden, wird sehr streng kontrolliert. Gut für den Verbraucher, denn so erhält er wichtige Informationen zum landwirtschaftlichen Produkt und gleichzeitig auch einen Einblick in die Erzeugnisqualität.

Vermarktungsnormen für Obst und Gemüseobst1 300x199 Agrarmarkt in Europa
In der allgemeinen Vermarktungsnorm für Obst und Gemüse auf dem Agrarmarkt Europa ist verankert, dass Obst und Gemüse in einem einwandfreien Zustand sein muss. Es muss unverfälscht und von einer Qualität sein, die eine Vermarktung zulässig macht. Auch muss immer das Herkunftsland angegeben sein.
Für einige Obst- und Gemüsesorten gibt es spezielle Vermarktungsnormen für den Agrarmarkt Europa. Das gilt beispielsweise für Äpfel, Zitrusfrüchte, Kiwis, verschiedene Salate, Birnen Pfirsiche und Nektarinen. Aber auch Erdbeeren, Gemüsepaprika, Tafeltrauben und Tomaten haben strenge Vermarktungsnormen.
Festgelegt sind hier ganz spezielle Mindesteigenschaften, welche die Frucht besitzen muss, um verkauft werden zu können. Es gibt eine Einteilung in verschiedene Klassen. So muss die Klasse Extra absolut frei von allen Mängeln sein. Bei der Klasse I sind nur bestimmte, sehr leichte Mängel in Ordnung und in der Klasse II sind bestimmte Mängel noch möglich. Welche Mängel genau noch sein dürfen, ist fruchtspezifisch festgelegt.
Egal welcher Klasse die Früchte zugeordnet werden sollen, müssen sie für den Agrarmarkt Europa immer sauber, gesund und frei von Schädlingen sein. Zusätzlich gelten für jede Fruchtart auch noch Vorschriften zur Größeneinteilung, zu Toleranten und zur Kennzeichnung.

Eier2 225x300 Agrarmarkt in EuropaHandelsklassen bei den Eiern
Der Agrarmarkt Europa schafft ein einheitliches Vermarktungssystem und setzt auf Qualität und höhere Leistung durch Zusammenarbeit und gemeinsame Vorschriften. So gibt es auch für Eier bestimmte Handelsklassen. Eier werden in A und B Handelsklassen unterteilt.

Eier der Handelsklasse A müssen völlig ohne Beanstandungen sein. Das betrifft, die Schale, das Eiklar, Eidotter, der Keim aber auch den Geruch des Eies.
Es gibt technische Anlagen mit denen die Güteklasse des jeweiligen Eies festgestellt werden kann. Hier wird dann auch gleich die Sortierung sowie die Kennzeichnung und Verpackung vorgenommen.
Auf den Verpackungen kann der Käufer anhand einer Kennnummer sehen, welche Packstelle die Eier durchlaufen sind.
Eier der Güteklasse A werden nochmals nach Gewichtsklassen unterschieden. Die Unterschiede reichen von XL bis hin zum S-Ei .
Ein Ei der Größe XL ist sehr groß und wiegt mehr als 73 Gramm. Mit einem Gewicht zwischen 63 und 73 Gramm ist ein Ei der Größe L zugeordnet. Eier der Gewichtsklasse M wiegen zwischen 53 und 63 Gramm. Nur die kleinen Eier der Gewichtsklasse S dürfen unter 53 Gramm wiegen.

Kann ein Ei die hohen Anforderungen der Klasse A nicht erfüllen, so wird es in die Klasse B eingestuft. Dies sind Industrieeier, die nicht auf dem Agrarmarkt Europa verkauft werden dürfen. Sie gelangen nicht in den Handel, sondern werden industriell verarbeitet.

Geflügel des Agrarmarkt EuropaChicken 300x200 Agrarmarkt in Europa
Auch bei Geflügelfleisch gibt es auf dem gemeinsamen Agrarmarkt Europa strenge Vermarktungsnormen.
Damit Geflügelfleisch überhaupt vermarktet werden darf, gibt es bestimmte Mindestanforderungen. So dürfen der Geflügelschlachtkörper und auch die Geflügelteilstücke keine sichtbaren Schmutz- oder Blutanhaftungen haben. Das Fleisch darf keinen Fremdgeruch besitzen. Auch gebrochene Knochen oder starke Quetschungen entsprechen nicht dem festgelegten europäischen Standard.

Zudem sind die Geflügelschlachtkörper und Geflügelteile in Handelsklassen unterteilt. In der Klasse A muss das Geflügel eine vorgegebene Fleischfülle und eine bestimmte Fettschicht aufweisen. Klasse A bekommt nur Geflügel auch extensiver Bodenhaltung, Freilandhaltung oder solches, welches direkt von Bauern kommt.
Grundsätzlich muss auf der Verpackung vermerkt sein, aus welcher Haltung das Tier kommt und bis wann es zu verbrauchen ist.

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